Die Operation am Meniskus ist ein risikoarmes Routineverfahren, bei dem Zwischenfälle und Komplikationen nur sehr vereinzelt auftreten. Trotzdem kann kein Arzt den Erfolg der Behandlung und ihre Risikofreiheit zu 100% garantieren. Die allgemeinen Gefahren chirurgischer Eingriffe wie Infektionen und Blutgerinnsel (Thrombosen) sind sehr selten, können jedoch zu schwerwiegenden Folgen führen.
Auf folgende spezielle Komplikationen der Region und der arthroskopischen Operation muß zudem hingewiesen werden:
Die Dauer der Rekonvaleszenz ist natürlich abhängig von der Art und dem Ausmaß des nötigen Eingriffes. Bei einer Meniskus-Teilentfernung ohne Zusatzverletzung an Knorpel oder Schleimhaut kann damit gerechnet werden, daß nach längstens 10 bis 20 Tagen eine völlige Wiederherstellung eingetreten ist.
Nach einer Naht eines verletzten Meniskus ist die Nachbehandlung dagegen deutlich länger. Da hier das genähte Gewebe geschont werden muß, ist nach der Operation eine Entlastung des Beines (Gehen mit Krücken) i.d.R. für 3 bis 6 Wochen erforderlich.
Ob es zum Auftreten von Langzeitfolgen kommt, hängt in erster Linie von den bereits zum Operationszeitpunkt bestehenden Vorschäden am Gelenksknorpel und vom Ausmaß des zu entfernenden Meniskusanteiles ab.
Bei der Entfernung eines kleinen abgerissenen Meniskuslappens wie auch nach gelungener und abgeheilter Meniskusnaht sind keinerlei Langzeitfolgen zu erwarten.
Liegt jedoch bereits ein ausgeprägter Knorpelschaden vor oder mußte nahezu der ganze Meniskus entfernt werden, so ist eine vorzeitige, zunehmende Gelenksabnützung (Arthrose) zu befürchten.
zum