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17.06.2019 Sie befinden sich hier: Sprunggelenk / Anatomie / Gelenksanatomie / Oberes Sprunggelenk / 
Anatomie - Oberes Sprunggelenk

Das obere Sprunggelenk

Das obere Sprunggelenk besteht aus der Verbindung der beiden Unterschenkelknochen mit dem Sprungbein. Die unteren Enden des Schien- und Wadenbeines umfassen dabei das Sprungbein wie eine Klammer. Von vorne betrachtet entsteht so der Eindruck einer "Knöchelgabel". Das unterste Ende des Wadenbeines wird deshalb als Aussenknöchel (Malleolus lateralis) und das unterste Ende des Schienbeines als Innenknöchel (Malleolus medialis)bezeichnet.

Die beiden Knochen der Klammer (Schienbein und Wadenbein) sind im Bereich des oberen Sprunggelenkes durch sehr straffes Bindegewebe in einer Bendhaft federnd verbunden. Diese Bandverbindungen zwischen Schien- und Wadenbein werden in ihrer Gesamtheit als fibulotibiale Syndesmose, oder einfach als Syndesmosenbänder oder auch nur als Syndesmose bezeichnet. Durch sie erhält das Gelenk eine sehr große Sicherheit und Festigkeit.

Wie jedes Scharniergelenk hat auch das obere Sprunggelenk Seitenbänder, die von der Spitze der Knöchel fächerförmig ausstrahlen und auf das Sprungbein (Talus) und das Fersenbein (Calcaneus) treffen. Die zum Fersenbein ziehenden mittleren Stränge beider Seitenbänder überspringen dabei beide Sprunggelenke.

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Die stärkste Beanspruchung erleiden die Seitenbänder, wenn der Fuß z.B. in einer Wegfurche, zwischen Steinen oder am Schi hängen bleibt und der Körper mach innen oder aussen umfällt. Bei diesem Umkippen halten oft die Bänder stand, während ein Knochenstück am Bandansatz ausreißt. Diese Rissbrüche der Knöchel sind ein Zeichen für die enorme Festigkeit der Bänder.

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